Ernährung

Gesund essen heißt gut essen

Und wir zeigen Ihnen, wies geht! Durch FEEL+ soll es Ihnen leichter fallen, Ihre Ernährung umzustellen und das Konzept einer ausgewogenen Ernährung zu verstehen, zu verinnerlichen und jeden Tag zu leben.

Wir müssen Sie leider enttäuschen: Heilung von Prostatakrebs durch eine spezielle Ernährung ist nicht möglich. Bestimmten Nährstoffen wird jedoch eine hemmende Wirkung auf Krebszellen zugeschrieben, andere hingegen scheinen die Entstehung von Tumoren zu fördern. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung schafft in jedem Fall eine gute Basis. Sie kann beispielsweise zur Stärkung des Immunsystems und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen und somit im Kampf gegen den Krebs unterstützen.

Experten raten von einseitiger Ernährung und Radikaldiäten ab. Trotzdem scheinen folgende Gemüse- und Obstsorten das Risiko für die Entstehung und Ausbreitung von Prostatakrebs zu vermindern:

  • Kohlsorten (z.B. Rosenkohl, Brokkoli, Blumenkohl, Weißkohl, Wirsingkohl)
  • Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen)
  • Tomaten (erhitzt und mit etwas Öl, auch als Tomatensaft oder Tomatenmark)
  • Grüner Tee, Knoblauch, Äpfel, Beeren, blaue Trauben, Melanzani, Sprossen, Blattgemüse, Kresse, Radieschen, Rettich, Meerrettich, Senf
  • Granatapfelkerne

 

Grünes bei jeder Mahlzeit

Versuchen Sie das Gemüseessen nicht als notwendiges Übel zu betrachten: Es gibt viele Gemüsesorten und zahlreiche verschiedene Zubereitungsarten. Buchhandlungen und das Internet sind voller Ideen und Rezepte. Seien Sie experimentierfreudig und mutig!  Fade Kürbisgewächse können zum Beispiel auch als Zucchinibrot genossen werden. In einem Wok zu kochen wäre vielleicht etwas Neues zum Ausprobieren. Probieren Sie die gesunden, exotischen Küchen aus. Seien Sie ruhig gewagt! Empfehlenswert sind Bio-Produkte (Tomaten, Karotten, Äpfel, Erdbeeren…).

Obst & Gemüse

Manche Früchte (Erdbeeren, Pfirsiche, Marillen) reifen nicht nach, nachdem sie gepflückt werden. Kaufen Sie sie essfertig. Preiswertere, überreife Früchte eignen sich gut für Soßen.

Gemüsesorten, die im Frühling oder Sommer geerntet werden, sind weniger robust als Wintersorten. Kaufen Sie kein beschädigtes oder aufgeschnittenes Gemüse und seien Sie vorsichtig beim Transport. Blätter und Stiele sollten hellgrün sein, die Haut glänzend und immer fest (Bohnen, Artischocken, Gurken, Melanzani, Paradeiser, Rettich…) oder flexible (Spinat, Feigen, Marillen…) Melonen, Artischocken und Wassermelonen sollten schwer und voll sein. Rettich und Kürbisse sind am besten, wenn sie klein sind. Fragen Sie ruhig einen Verkäufer ob Sie probieren dürfen, bevor Sie etwas kaufen.

Gefrorenes und Dosenprodukte

Entgegen dem weitverbreiteten Glauben, vermindert das Einfrieren oder Abfüllen in Dosen nicht zwingend die Qualität der Nährwerte, jedoch streiken so manch sensible Mägen bei aufgetauten Produkten und manche Früchte oder Gemüsearten verlieren ihre Festigkeit. Vermeiden Sie vorgekochtes Essen, oft enthält es unnötige Zusatzstoffe (Salz, Konservierungsstoffe, Säuerungsmittel etc.). Vermeiden Sie Nahrungsmittel, die aus dem Ausland stammen, besonders aus der anderen Seite der Erde. Achten Sie auf das „verkaufen bis“ Datum und frieren Sie niemals ein bereits zuvor eingefrorenes Nahrungsmittel wieder ein.

 

„Du bist, was du isst!“ sagt ein Sprichwort. Hier noch einmal ein Leitfaden zu den besten Methoden, die täglich 3 Mal beachtet werden sollen, wenn möglich ein Leben lang.

Essen Sie abwechslungsreich. Kaufen Sie Produkte der Saison, das ist eine gute Möglichkeit Abwechslung beizubehalten.

Essen Sie ausgewogen. Eine ausgewogene Mahlzeit beinhaltet Kohlehydrate, Eiweiß und Gemüse. Über den Tag sollten Sie Lebensmittel aller ersten fünf Gruppen der Ernährungspyramide zu sich nehmen. Über die Woche gesehen, sollten Sie genauso viel Fisch wie Fleisch essen und viel verschiedenes Obst und Gemüse.

Essen Sie frisch. Vermeiden Sie stark verarbeitete Lebensmittel, da diese oft zu schwer und zu salzig sind und viele Stoffe enthalten, die Sie meiden sollten (Palmfette, Geschmacksverstärker, …) Kaufen Sie Obst und Gemüse alle zwei bis drei Tage frisch, damit sie nicht an Nährstoffen verlieren.

Essen Sie gesund. Ziehen Sie pflanzliche Fette tierischen vor. Frittieren Sie nicht. Verwenden Sie bei Soßen und Mayonnaise die ‚Light’ Version und seinen Sie großzügig bei der Verwendung frischer Kräuter, sie sind voll von Vitaminen.

Essen Sie nicht zu viel. Holen Sie sich keinen Nachschlag. Machen Sie sich zweimal am Tag einen Imbiss, einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag. 

Essen Sie Salat als Vorspeise, damit füllen Sie Ihren Magen mit rohem Gemüse schon zu Beginn der Mahlzeiten.

Verwöhnen Sie sich. Es gibt keine Verbote, kleine Abweichungen sind von Zeit zu Zeit erlaubt. Entdecken Sie ausländische Küche: zum Beispiel thailändisches und vietnamesisches Essen ist sehr gesund!

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Gesund essen heißt gut essen

Und auch hier gilt: Verfolgen Sie Ihren Fortschritt! Ein entsprechendes Protokoll steht zum Download bereit.

 

Jan, 74 Jahre

„Ich habe die Wirkung des Programms schon ziemlich bald bemerkt. Nach einem Monat sieht man schon eine Besserung. Aber etwas sehr Schönes geschah nach 5 Monaten. Ich hatte mit den Übungen im Dezember begonnen. Im Mai hatte ich einen Termin beim Kardiologen für die alljährliche Kontrolle. Ich absolvierte einen Belastungstest auf dem Fahrrad und konnte seine Überraschung sehen: Es gab eine echte, tatsächliche Verbesserung im Vergleich zum letzten Jahr und ich hatte das Vergnügen ihm zu sagen, warum. Das war toll! Außerdem kann ich mir wohl erlauben zu sagen: was für die Prostata gesund ist, ist auch gesund fürs Herz!.“

 

Gesund essen heißt gut essen
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